Latexallergie

Aufgabe jedes Arbeitsmediziners

ist es, berufsbedingte Erkrankungen zu verhüten und Arbeitgeber hierbei zu beraten. In vielen Berufsfeldern haben sich in den letzten Jahren berufsbedingte allergische Erkrankungen entwickelt, die das besondere Augenmerk des allergologisch gebildeten Arbeitsmediziners auf sich ziehen müssen. So nahm bei Beschäftigten im Gesundheitswesen die Latexallergie mit Beschwerden von Haut- und Atemwegen ständig zu. Organisatorische präventive Lösungen für alle Beschäftigten haben auch bei der Verhütung der Latexallergie Vorrang vor persönlichen Schutzmaßnahmen für bereits Erkrankte.


Ein Beispiel aus der Praxis

Latexallergie
Latexallergie
In den Jahren 1996-2001 etablierte ich ein von mir entwickeltes Allergiepräventionskonzept an der Universitätsklinik Köln. Dieses Konzept besteht aus mehreren Komponenten, die synergistisch wirken: flächendeckende Umstellung der gesamten Uniklinik bereits weit vor der inzwischen gesetzlich festgeschriebenen Austauschpflicht auf puderfreie und allergenarme Handschuhe, vervollständigt durch die Einrichtung von latexfreien Abteilungen zum Schutz von Patienten und Personal. Weitere Komponenten: arbeitsmedizinische Versorgung und Untersuchungen an den eigenen Patienten aus dem Personal der Klinik. Dazu wurden ein Hautschutzkonzept mit Hautschutz- und Handschuhplan entwickelt.
Buchcover
Dieses Gesamtkonzept wurde von mir als Buch herausgegeben und eignet sich als Musterlösungskonzept für andere Kliniken oder Praxen. Eine Kurzversionen ist als pdf-Datei unter "das Buch" zu downloaden.